Kurz erklärt
CNC steht für Computerized Numerical Control: Eine Steuerung bewegt Maschinenachsen nach programmierten Vorgaben.
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Achsen, Koordinaten und Bezugssysteme.
CNC steht für Computerized Numerical Control: Eine Steuerung bewegt Maschinenachsen nach programmierten Vorgaben.
Programm, Maschine, Werkzeugdaten, Werkstückspannung und Nullpunkte bilden ein gemeinsames System.
Achsen beschreiben Bewegungsrichtungen. Bei Fräsmaschinen ist Z meist entlang der Werkzeugspindel; X und Y liegen typischerweise in der Arbeitsebene.
Die positive Richtung folgt der Maschinenkonvention und wird an der realen Maschine geprüft. Drehmaschinen verwenden häufig X für Durchmesser und Z für Länge.
Ein Koordinatensystem beschreibt Positionen mit Zahlenwerten entlang definierter Achsen.
Maschinen-, Werkstück- und lokale Koordinaten können gleichzeitig existieren. Die Anzeige muss richtig interpretiert werden.
Der Maschinennullpunkt ist ein vom Hersteller festgelegter Bezug des Maschinenkoordinatensystems.
Je nach Messsystem muss eine Referenzfahrt erfolgen. Vorgehen und Bezeichnungen sind maschinenabhängig.
Der Werkstücknullpunkt ist der gewählte Bezug für Zeichnungsmaße und Programmkoordinaten.
Die Nullpunktverschiebung verbindet Maschinenkoordinaten mit dem gewünschten Werkstückbezug.
Bei vielen Steuerungen wählen G54, G55 und G56 verschiedene gespeicherte Werkstücknullpunkte.
Diese Bedeutung ist weit verbreitet, aber Speicherplätze, Syntax und Verhalten können je nach Steuerung abweichen.
Im Absolutmaß beziehen sich Positionsangaben auf den aktiven Nullpunkt.
G90 ist auf vielen Steuerungen modal. Der Zustand bleibt aktiv, bis er geändert wird.
Im Inkrementalmaß beschreibt die Angabe eine Bewegung relativ zur aktuellen Position.
Relativbewegungen sind praktisch, können Fehler aber fortschreiben. Nach Verwendung den gewünschten Maßmodus eindeutig setzen.